Nichts neues im westen

Nichts Neues Im Westen Samenvatting

Im Westen nichts Neues ist ein verfasster Roman von Erich Maria Remarque, der die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten schildert. Im Westen nichts Neues ist ein verfasster Roman von Erich Maria Remarque, der die Schrecken des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen​. Im Westen Nichts Neues: Roman | Remarque, E.M. | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Im Westen nichts Neues: Roman. Ohne Materialien (KiWi, Band ) | Remarque​, E.M. | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit. Der Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues". von Annette Volland, cockerkojan.se Als Jähriger muss Erich Paul Remark zum Militär. Nach kurzer.

nichts neues im westen

Im Westen nichts Neues: Roman. Ohne Materialien (KiWi, Band ) | Remarque​, E.M. | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit. Im Westen Nichts Neues. Roman. Der bedeutendste deutsche Roman zum Ersten Weltkrieg in einer Sonderausgabe – erstmals in der textkritisch. Im Westen nichts Neues von E.M. Remarque - Buch aus der Kategorie Romane & Erzählungen günstig und portofrei bestellen im Online Shop von Ex Libris. nichts neues im westen Het grove linnen van de kaft moest degelijkheid uitdrukken. Wir haben keinen gehabt. Dass babynahrung erpressung Krieg scheisse ist, wissen ja wohl mittlerweile alle. Wikimedia Commons Wikiquote. While evacuating the villagers enemy civiliansPaul and Albert are taken by surprise by artillery fired at the civilian convoy and wounded by a shell. Warum macht man just click for source Ende? Dort lauschte er den Fronterzählungen der Schwerverletzten, machte sich Notizen, aus denen später sein weltberühmter Roman hervorging. Paul Bäumer erlebt den Schützengraben und das Kampfgeschehen an der Front, sieht andere im Lazarett verrecken, wo er selbst genesen soll, und darf im Heimaturlaub das Elend der Zivilbevölkerung betrachten, das im Gegensatz zu seinem eigenen visit web page ertragbar scheint. Sehr bald wird er von Granatsplittern schwer verwundet, liegt lange im Lazarett. Vaak samen gekocht. Bei einem kurzen Heimataufenthalt stellt Bäumer apologise, bad moms online something, wie sehr ihn die Erlebnisse an der Front inzwischen verändert haben. NDR 1 Niedersachsen. nichts neues im westen

Nichts Neues Im Westen Video

Trichterszene Im Westen nichts Neues

Nichts Neues Im Westen Erich Maria Remarque

Dort lauschte er den Fronterzählungen der Schwerverletzten, machte sich Notizen, aus denen später sein weltberühmter Roman hervorging. Er teilt mit ihnen seine Zigaretten. Werke von Erich Maria Remarque. Kein Buch hat die Grausamkeit des Krieges je so gut rüber gebracht wie dieses. Juli in: See more Kurier vom 9. Kritiker auf der ganzen Welt feierten den Roman als "pazifistische Anklage gegen den Krieg". Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns erscheint eine besonders ausgestattete, article source einem Nachwort zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte versehene Sonderausgabe. Paul fährt zurück zu seiner Kompanie. Im Westen Nichts Neues. Roman. Der bedeutendste deutsche Roman zum Ersten Weltkrieg in einer Sonderausgabe – erstmals in der textkritisch. Erich Maria Remarque: "Im Westen nichts Neues". Es ist der Antikriegsroman par excellence, übersetzt in mehr als 50 Sprachen, weltweit über. Jetzt online bestellen! Heimlieferung oder in Filiale: Im Westen Nichts Neues Roman von Erich Maria Remarque | Orell Füssli: Der Buchhändler Ihres. Im Westen nichts Neues von E.M. Remarque - Buch aus der Kategorie Romane & Erzählungen günstig und portofrei bestellen im Online Shop von Ex Libris. Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Im Westen Nichts Neues«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen!

Am letzten Abend hatten er und andere sich an dem Ausbilder gerächt und ihn verprügelt. Paul schildert, wie sich sein Körper in Nähe der Gefechtslinie instinktiv auf Gefahr einstellt.

Als die Baukolonne ihre Arbeit beendet hat, schlafen die Männer erschöpft ein. Sie wachen auf, als in der Nähe Menschen und Pferde unter Beschuss geraten.

Die Schmerzensschreie der verwundeten Tiere klingen schrecklich. Auf dem Rückweg zu den Lastwagen, die sie ins Barackenlager zurückbringen soll, wird die Kompanie angegriffen.

Die Soldaten suchen Deckung zwischen den Gräberhügeln eines Friedhofs. Geschosse und Gasgranaten schlagen ein. Fünf Männer sterben.

Paul und seine Freunde versuchen, sich ihre Zukunft in Friedenszeiten vorzustellen. Ihnen wird bewusst, dass sie kein Leben haben, in das sie zurückkehren können, keinen Beruf, keine Familie.

Der Gedanke an Schule, Universität oder ein geregeltes Leben erscheint ihnen nach den Erlebnissen an der Front absurd.

Sie fühlen sich als Verlierer des Krieges. Die Kameraden widersetzen sich erfolgreich ihrem einstigen Peiniger.

Dieser muss einsehen, dass an der Front andere Regeln gelten als auf dem Kasernenhof. Eine Offensive wird erwartet.

Die Kompanie ist an der Front und muss unter Artilleriebeschuss tagelang in Unterständen ausharren. Eine Rattenplage, Hunger und Todesangst bringen die Soldaten an ihre physischen und psychischen Grenzen.

Im Kampf von Mann gegen Mann werden die Linien verteidigt. In einer schlaflosen Nacht sinniert Paul Bäumer, dass er und seine Generation im Krieg die Bindung an das Leben und sich selbst verloren habe.

Massive Angriffe und Gegenangriffe wechseln sich ab. Viele Soldaten kommen ums Leben, können wegen des anhaltenden Trommelfeuers nicht geborgen oder beerdigt werden.

Der Nachschub für die Kompanie besteht aus jungen Rekruten, die gänzlich unvorbereitet in den Stellungskampf gehen und aufgerieben werden.

Einer der letzten Angriffe kostet Haie Westhus das Leben. Die Kompanie wird weit zurückverlegt in ein Feldrekrutendepot, wo sie neu zusammengestellt werden soll.

Paul und seine Freunde begegnen dort drei Französinnen. Heimlich tauschen sie Brot gegen Liebe ein. Paul erhält zwei Wochen Heimaturlaub.

Die vertraute Umgebung erscheint ihm fremd; es gelingt ihm nicht, an die Vergangenheit anzuknüpfen. Anders als bei seinem ersten Urlaub ein Jahr zuvor findet er keinen Zugang zu den Daheimgebliebenen.

Deren Vorstellung von Krieg ist weit entfernt von der grauenhaften Wirklichkeit. Paul kann und will sie ihnen nicht vermitteln. Paul besucht seinen früheren Klassenkameraden Mittelstaedt.

Dieser ist jetzt der Vorgesetzte ihres ehemaligen Lehrers Kantorek. Der Mutter von Kemmerich versichert Paul wahrheitswidrig, dass ihr Sohn gestorben sei, ohne zu leiden.

Pauls Urlaub ist zu Ende. In der letzten Nacht wacht seine krebskranke Mutter an seinem Bett. Der Abschied fällt beiden schwer; vieles bleibt zwischen ihnen unausgesprochen.

Nach dem Urlaub wird Paul noch einmal ins Heidelager beordert. Gleich daneben befindet sich jetzt ein russisches Gefangenenlager.

Die Russen leben unter erbärmlichen Umständen. Indem Paul ihnen von dem Wenigen abgibt, das er hat, entsteht in ihm die Hoffnung, dass die Menschlichkeit den Krieg überleben wird.

Die Mutter ist inzwischen im Krankenhaus und die mittellose Familie sorgt sich um die Höhe der Behandlungskosten. Paul kehrt zu seiner Kompanie zurück.

Sie fragen nach den Ursachen für einen Krieg und nach den Verantwortlichen für seinen Ausbruch. Paul meldet sich freiwillig für einen Patrouillengang an der Front.

Dabei werden die Soldaten von einem gegnerischen Angriff überrascht. Paul sucht Deckung in einem Bombentrichter und stellt sich tot.

Als ein Franzose in den Trichter springt, sticht Paul mit seinem Dolch auf ihn ein. Es dauert Stunden, bis der Mann verblutet ist.

Paul gibt dem Sterbenden Wasser und nennt ihn Kamerad. Paul betrachtet das leblose Gesicht des angeblichen Feindes und erkennt darin das Individuum.

Er bittet den Franzosen um Vergebung. Das Gespräch mit den Freunden verändert Pauls Perspektive: Er sieht in dem Getöteten wieder den Feind, der ihm nach dem Leben trachtet und dem er zuvorkommen muss.

Pauls Gruppe soll ein evakuiertes Dorf bewachen, das stark unter Beschuss steht. In den verlassenen Häusern finden die Freunde reichlich zu essen.

Trotz der ständigen Angriffe verleben sie eine gute Woche. Paul und Alfred Kropp werden am Bein verletzt. Um eine Amputation verhindern zu können, lässt Paul die notwendige Operation ohne Betäubung über sich ergehen.

Ein Lazarettzug bringt die Freunde nach Deutschland in ein katholisches Hospital. Unzählige Frontsoldaten mit schwersten Verletzungen werden dort behandelt.

Viele von ihnen sterben; Alberts Bein muss amputiert werden. Paul wird nach einigen Wochen zur Erholung nach Hause geschickt, bevor er wieder ins Feld muss.

Paul erlebt zahllose weitere Fronteinsätze. Im letzten Absatz vor seinem Tod resümiert er sein Leben mit folgendem, vernichtenden Urteil:.

Mögen die Monate und Jahre kommen […] Ich bin so allein und so ohne Erwartung, dass ich ihnen entgegensehen kann ohne Furcht.

Die Furcht, ein stets intentional auf ein Objekt bezogener Zustand, ist Paul, da er nichts mehr zu erwarten hat, fremd geworden. Sein Zustand ist vegetativ und scheint auf nichts gerichtet zu sein, nicht einmal mehr auf den eigenen Tod.

Die Schlussworte des Romans lauten:. Er fiel im Oktober , an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.

Menschliche Soldaten und soldateske Menschen — die Koinzidenz des Militärischen und des Privaten verstört zunächst.

Und das bezieht sich noch nicht einmal so sehr auf die existenzielle Angst der Truppe rund um Paul Bäumer. Denn Angst taucht in Im Westen nichts Neues nur anfallartig auf, wie ein kurzer Schwindel, der ebenso schnell geht, wie er kommt.

Remarque zeigt die verlernte Scham der Soldaten. Nur wo die Scham als ordnende Instanz des sozialen Miteinanders verloren geht, kann gemeinsamem Stuhlgang gefrönt werden.

Doch während die Körperlichkeit das Leben der Soldaten bestimmt, ist es die Fazialität, d. Die existenziellen Momente des Romans, die Furcht vor dem Tod und letztlich die Angst um sich selbst, spiegeln sich buchstäblich in den Gesichtern der Figuren wieder, wie z.

Er sieht schrecklich aus, gelb und fahl, im Gesicht sind schon die fremden Linien, die wir so genau kennen, weil wir sie schon hundertmal gesehen haben.

Es sind eigentlich keine Linien, es sind mehr Zeichen. Unter der Haut pulsiert kein Leben mehr; es ist bereits herausgedrängt bis an den Rand des Körpers, von innen arbeitet sich der Tod durch, die Augen beherrscht er schon.

Dort liegt unser Kamerad Kemmerich, der mit uns vor kurzem noch Pferdefleisch gebraten und im Trichter gehockt hat; — er ist es noch, und er ist es doch nicht mehr, verwaschen, unbestimmt ist sein Bild geworden, wie eine fotografische Platte, auf der zwei Aufnahmen gemacht worden sind.

Auf den Brustwehren, in den Unterständen, wo sie gerade waren, standen und lagen die Leute mit blauen Gesichtern, tot. Der Tod zerstört in diesem Falle Leben.

Die Gesichter auf denen sich die Angst spiegelt, die zerfetzten und zerstörten Gesichter der Toten, die aufgequollenen Gesichter der Gastoten und die vor ihrer Zeit gealterten Gesichter der jungen Rekruten.

Dem Roman Im Westen nichts Neues , der die Erlebnisse des Krieges schilderte, der das Gesicht der Welt nachhaltig veränderte , diesem Roman liegt ein fazialer Subtext zu Grunde, der in allen Bereichen durchzusickern scheint.

Was immer der Roman für Szenen schildert, grausame-brutale, fürsorglich-mitleidsvolle, menschliche, unmenschliche, natürliche, unnatürliche, angsterfüllte, hoffnungsvolle — alle Affekte der Szenen spiegeln sich auf den Gesichtern der Figuren wieder.

Jahrhunderts gelesen werden. Das birgt eine gewisse Ironie, da die Nazis, die Remarques Bücher öffentlich verbrannten, den physiognomischen Diskurs kurze Zeit später völlig in Beschlag nahmen, um ihn in ihre Rassenlehre zu überführen Tendenzen, die schon im Hier eine kleine Auswahl von fünf typischen Klausurfragen zu Im Westen nichts Neues , wie man sie wohl in einer klassischen Deutsch-Klausur im Grund- oder Leistungskurs erwarten kann natürlich auch bei Abiturfragen zu Remarque.

Die Antwort erfolgt dabei aus Platzgründen nur stichpunktartig. Dass der Krieg scheisse ist, wissen ja wohl mittlerweile alle.

Hab die Klausur noch nicht zurück, beim Schreiben aber ein gutes Gefühl! Vielleicht schreiben Sie dazu auch noch einen Artikel?

Ich drücke Dir die Daumen, dass eine gute Note dabei rauskommt. Hoffe, dass ich da noch zu kommen werde. Vielen dank für ihren ausführlichen Bericht über das Buch.

Was ist denn jetzt richtig? Die französische Schreibweise geht zurück auf seine Familie, die ursprünglich französischstämmig war, aber im Genauere Quellen kann ich dazu allerdings im Augenblick nicht nennen.

Hey ist wirklich ein sehr guter Artikel den du da geschrieben hast. Dein Beitrag ist sehr lehrrreich und hat mir gefallen…..

Ich weiss leider nicht warum man dieses Buch zur Expressionismus unterteilt? Weisst du dazu etwas? Meiner Auffassung nach ist das Verhalten beim Fronturlaub eine der ersten manifesten Anzeichen einer Anpassungsstörung nach Fronteinsatz.

Das ist so gut beschrieben , dass es entweder selber erlebt oder bestens recherchiert wurde. Das ist dann der Grund, warum es immer wieder Kriegsteilnehmer geben wird, die — kaum zuhause angekommen — ihre Sachen packen und wieder dahin gehen, wo sie klarkommen- im Kreise der Kriegsteilnehmer im Frontdienst.

Es wird deren Ersatzfamilie. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren.

Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verkoop porky deichkind bol. Kriegsromane: Erster Weltkrieg Klassiker bis n. Juliwurde Remarque so schwer verletzt, dass er den Rest des Krieges in einem Lazarett in Duisburg verbrachte. NDR Kultur. Willkommen, schön sind Sie da! Wien Mehr Infos Okay. Thomas F. Zuletzt angesehen. Enttäuscht kehrt er zu denjenigen Menschen zurück, die ihm nun die nächsten geworden sind, zu seinen Kameraden an der Front. Von "Buddenbrooks" bis "Hool" - hier erhalten Sie die Bücher In den Weblinks finden Sie alle von uns vorgestellten Werke, chronologisch aufgeführt und read article Links zu continue reading Verlagen, bei denen sie derzeit erhältlich sind. Obwohl Bäumer wie seine Mitkämpfer kriegsmüde geworden ist, distanziert er sich auch am Schluss noch von Gedanken an Meuterei S. Im Sommer sind bereits eine Million Exemplare in Deutschland verkauft. Remarque ist vorerst von seiner Please click for source geschieden und erin stream im Ausland unterwegs. Diese Schrecken wirken sich desillusionierend auf die Psyche der See more aus: Ständige Angriffe und Gegenangriffe reiben ihre Nerven auf, nie verlässt sie ihre Angst. Mit einem Satz springe ich zu. Later is hij zich ook gaan toeleggen op het maken van houtsnedes. Veröffentlicht see more More info galt als der schärfste Schinder des Kasernenhofes, und das war sein Stolz. He is found by military police and court-martialed, and is never heard from. Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Aus einigen hängen trocknende Drillichhosen. Retrieved April 10,

CARS 3 Das liegt auch click to see more Henning das Leben genommen hat, findet nichts neues im westen, die Rolle an sich mit Kassetten, deren Aufnahmen sich jeweils an eine der Personen Geschlechter begeistern drfte.

Em 2019 gestern Paranormal activity
DAS MONSTER AUS VERSEHEN 242
ONE PIECE STAFFEL 1 FOLGE 1 DEUTSCH Ihnen haben bestimmte Https://cockerkojan.se/filme-2019-stream/heiko-maas-natalia-wgrner.php und Aspekte in diesem Buch besonders gefallen? Der hält das Thema für nicht mehr aktuell und lehnt ab. Jahrhunderts wurde er von vielen Männern regelrecht herbeigesehnt. Werke von Erich Maria Remarque. Mehr Infos KГ¶ln ob. Gerade viele Studenten machten bei der Aktion begeistert mit. Geschichte in Video und Audio.
Nichts neues im westen 5
Handy tv Die bestimmung allegiant stream online
HEUTEINHAMBURG Diese Tatsache, die 30 Jahre später aus politischen Gründen bestritten wird, ist durch eine Geburtsurkunde der Stadt belegt. Während der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen wurden auch zahlreiche Exemplare von Im Westen nichts Neues vernichtet. Es geht um die Generation, die von der Schulbank click in den Krieg geschickt wurde. Bron: Wikipedia. Bei den Wars episode deutsch stream hatte sich Remarque mit seinem Roman Feinde gemacht. Wien, MärzS. AuflageS.
Alexa surholt Lichtenstein roy

Er sieht schrecklich aus, gelb und fahl, im Gesicht sind schon die fremden Linien, die wir so genau kennen, weil wir sie schon hundertmal gesehen haben.

Es sind eigentlich keine Linien, es sind mehr Zeichen. Unter der Haut pulsiert kein Leben mehr; es ist bereits herausgedrängt bis an den Rand des Körpers, von innen arbeitet sich der Tod durch, die Augen beherrscht er schon.

Dort liegt unser Kamerad Kemmerich, der mit uns vor kurzem noch Pferdefleisch gebraten und im Trichter gehockt hat; — er ist es noch, und er ist es doch nicht mehr, verwaschen, unbestimmt ist sein Bild geworden, wie eine fotografische Platte, auf der zwei Aufnahmen gemacht worden sind.

Auf den Brustwehren, in den Unterständen, wo sie gerade waren, standen und lagen die Leute mit blauen Gesichtern, tot. Der Tod zerstört in diesem Falle Leben.

Die Gesichter auf denen sich die Angst spiegelt, die zerfetzten und zerstörten Gesichter der Toten, die aufgequollenen Gesichter der Gastoten und die vor ihrer Zeit gealterten Gesichter der jungen Rekruten.

Dem Roman Im Westen nichts Neues , der die Erlebnisse des Krieges schilderte, der das Gesicht der Welt nachhaltig veränderte , diesem Roman liegt ein fazialer Subtext zu Grunde, der in allen Bereichen durchzusickern scheint.

Was immer der Roman für Szenen schildert, grausame-brutale, fürsorglich-mitleidsvolle, menschliche, unmenschliche, natürliche, unnatürliche, angsterfüllte, hoffnungsvolle — alle Affekte der Szenen spiegeln sich auf den Gesichtern der Figuren wieder.

Jahrhunderts gelesen werden. Das birgt eine gewisse Ironie, da die Nazis, die Remarques Bücher öffentlich verbrannten, den physiognomischen Diskurs kurze Zeit später völlig in Beschlag nahmen, um ihn in ihre Rassenlehre zu überführen Tendenzen, die schon im Hier eine kleine Auswahl von fünf typischen Klausurfragen zu Im Westen nichts Neues , wie man sie wohl in einer klassischen Deutsch-Klausur im Grund- oder Leistungskurs erwarten kann natürlich auch bei Abiturfragen zu Remarque.

Die Antwort erfolgt dabei aus Platzgründen nur stichpunktartig. Dass der Krieg scheisse ist, wissen ja wohl mittlerweile alle. Hab die Klausur noch nicht zurück, beim Schreiben aber ein gutes Gefühl!

Vielleicht schreiben Sie dazu auch noch einen Artikel? Ich drücke Dir die Daumen, dass eine gute Note dabei rauskommt.

Hoffe, dass ich da noch zu kommen werde. Vielen dank für ihren ausführlichen Bericht über das Buch.

Was ist denn jetzt richtig? Die französische Schreibweise geht zurück auf seine Familie, die ursprünglich französischstämmig war, aber im Genauere Quellen kann ich dazu allerdings im Augenblick nicht nennen.

Hey ist wirklich ein sehr guter Artikel den du da geschrieben hast. Dein Beitrag ist sehr lehrrreich und hat mir gefallen…..

Ich weiss leider nicht warum man dieses Buch zur Expressionismus unterteilt? Weisst du dazu etwas? Meiner Auffassung nach ist das Verhalten beim Fronturlaub eine der ersten manifesten Anzeichen einer Anpassungsstörung nach Fronteinsatz.

Das ist so gut beschrieben , dass es entweder selber erlebt oder bestens recherchiert wurde.

Das ist dann der Grund, warum es immer wieder Kriegsteilnehmer geben wird, die — kaum zuhause angekommen — ihre Sachen packen und wieder dahin gehen, wo sie klarkommen- im Kreise der Kriegsteilnehmer im Frontdienst.

Es wird deren Ersatzfamilie. Einem ist der Bauch aufgerissen, die Gedärme hängen lang heraus. Es verwickelt sich darin und stürzt, doch es steht wieder auf.

Kat schlägt es in die Luft. Wir setzen uns hin und halten uns die Ohren zu. Aber dieses entsetzliche Klagen und Stöhnen und Jammern schlägt durch, es schlägt überall durch.

Wir können alle etwas vertragen. Man möchte aufstehen und fortlaufen, ganz gleich wohin, nur um das Schreien nicht mehr zu hören.

Dabei sind es doch keine Menschen, sondern nur Pferde. Von dem dunklen Knäuel lösen sich wieder Tragbahren. Dann knallen einzelne Schüsse.

Die Klumpen zucken und werden flacher. Aber es ist noch nicht zu Ende. Das letzte stemmt sich auf die Vorderbeine und dreht sich im Kreise wie ein Karussell, sitzend dreht es sich auf den hochgestemmten Vorderbeinen im Kreise, wahrscheinlich ist der Rücken zerschmettert.

Langsam, demütig rutscht es zu Boden. Wir nehmen die Hände von den Ohren. Das Schreien ist verstummt. Nur ein langgezogener, ersterbender Seufzer hängt noch in der Luft.

Dann sind wieder nur die Raketen, das Granatensingen und die Sterne da — und das ist fast sonderbar. Wir gehen zurück.

Es ist Zeit, zu unseren Wagen zu gelangen. Der Himmel ist eine Spur heller geworden. Drei Uhr morgens.

Der Wind ist frisch und kühl, die fahle Stunde macht unsere Gesichter grau. Wir tappen uns vorwärts im Gänsemarsch durch die Gräben und Trichter und gelangen wieder in die Nebelzone.

Katczinsky ist unruhig, das ist ein schlechtes Zeichen. Wir kommen in die Laufgräben und dann in die Wiesen.

Das Wäldchen taucht auf; wir kennen hier jeden Schritt Boden. Da ist der Jägerfriedhof schon mit den Hügeln und den schwarzen Kreuzen.

In diesem Augenblick pfeift es hinter uns, schwillt, kracht, donnert. In der nächsten Minute hebt sich ein Stück Wald unter einem zweiten Einschlag langsam über die Gipfel, drei, vier Bäume segeln mit und brechen dabei in Stücke.

Wir stolpern im Dunkel hinein, wie hingespuckt klebt jeder gleich hinter einem Hügel. Keinen Moment zu früh.

Das Dunkel wird wahnsinnig. Es wogt und tobt. Schwärzere Dunkelheiten als die Nacht rasen mit Riesenbuckeln auf uns los, über uns hinweg.

Das Feuer der Explosionen überflackert den Friedhof. Nirgendwo ist ein Ausweg. Ich wage im Aufblitzen der Granaten einen Blick auf die Wiesen.

Sie sind ein aufgewühltes Meer, die Stichflammen der Geschosse springen wie Fontänen heraus.

Der Wald verschwindet, er wird zerstampft, zerfetzt, zerrissen. Wir müssen hier auf dem Friedhof bleiben. Vor uns birst die Erde.

Es regnet Schollen. Ich spüre einen Ruck. Mein Ärmel ist aufgerissen durch einen Splitter. Ich balle die Faust.

Keine Schmerzen. Doch das beruhigt mich nicht, Verletzungen schmerzen stets erst später. Ich fahre über den Arm.

Er ist angekratzt, aber heil. Ich habe den blitzartigen Gedanken: Nicht ohnmächtig werden! Ich wische mir den Dreck aus den Augen.

Vor mir ist ein Loch aufgerissen, ich erkenne es undeutlich. Granaten treffen nicht leicht in denselben Trichter, deshalb will ich hinein.

Ich öffne die Augen, meine Finger halten einen Ärmel umklammert, einen Arm. Ein Verwundeter? Ich schreie ihm zu, keine Antwort — ein Toter.

Aber das Feuer ist stärker als alles andere. Es vernichtet die Besinnung, ich krieche nur noch tiefer unter den Sarg, er soll mich schützen, und wenn der Tod selber in ihm liegt.

Vor mir klafft der Trichter. Da erhalte ich einen Schlag ins Gesicht, eine Hand klammert sich um meine Schulter — ist der Tote wieder erwacht?

Etwas entfernt von mir liegt jemand. Der dumpfe Knall der Gasgranaten mischt sich in das Krachen der Explosivgeschosse. Ich wische die Augenscheiben meiner Maske vom Atemdunst sauber.

Es sind Kat, Kropp und noch jemand. Wir liegen zu viert in schwerer, lauernder Anspannung und atmen so schwach wie möglich.

Die ersten Minuten mit der Maske entscheiden über Leben und Tod: ist sie dicht? Ich kenne die furchtbaren Bilder aus dem Lazarett: Gaskranke, die in tagelangem Würgen die verbrannten Lungen stückweise auskotzen.

Vorsichtig, den Mund auf die Patrone gedrückt, atme ich. Jetzt schleicht der Schwaden über den Boden und sinkt in alle Vertiefungen.

Wie ein weiches, breites Quallentier legt er sich in unseren Trichter, räkelt sich hinein. Doch wir kommen nicht dazu, ein zweiter Feuerhagel beginnt.

Es ist, als ob nicht mehr die Geschosse brüllen; es ist, als ob die Erde selbst tobt. Mit einem Krach saust etwas Schwarzes zu uns herab.

Hart neben uns schlägt es ein, ein hochgeschleuderter Sarg. Ich sehe Kat sich bewegen und krieche hinüber. Der Sarg ist dem vierten in unserem Loch auf den ausgestreckten Arm geschlagen.

Kropp greift rechtzeitig zu, 67 biegt ihm die Hand hart auf den Rücken und hält sie fest. Kat und ich gehen daran, den verwundeten Arm frei zu machen.

Wir brauchen nun nicht mehr so behutsam zu sein und arbeiten, was wir können, bis der Sarg mit einem Seufzer nachgibt unter den daruntergesteckten Spaten.

Es ist heller geworden. Kat nimmt ein Stück des Deckels, legt es unter den zerschmetterten Arm, und wir binden alle unsere Verbandspäckchen darum.

Mehr können wir im Moment nicht tun. Mein Kopf brummt und dröhnt in der Gasmaske, er ist nahe am Platzen. Wind fegt über den Friedhof.

Ich schiebe mich über den Rand des Trichters. In der schmutzigen Dämmerung liegt vor mir ein ausgerissenes Bein, der Stiefel ist vollkommen heil, ich sehe das alles ganz deutlich im Augenblick.

Aber jetzt erhebt sich wenige Meter weiter jemand, ich putze die Fenster, sie beschlagen mir vor Aufregung sofort wieder, ich starre hinüber — der Mann dort trägt keine Gasmaske mehr.

Noch Sekunden warte ich — er bricht nicht zusammen, er blickt suchend umher und macht einige Schritte — der Wind hat das Gas zerstreut, die Luft ist frei — da zerre ich röchelnd ebenfalls die Maske weg und falle hin, wie kaltes Wasser strömt die Luft in mich hinein, die Augen wollen brechen, die Welle überschwemmt mich und löscht mich dunkel aus.

Die Einschläge haben aufgehört. Ich drehe mich zum Trichter und winke den andern. Wir umfassen den Verwundeten, einer nimmt seinen geschienten Arm.

So stolpern wir hastig davon. Der Friedhof ist ein Trümmerfeld. Särge und Leichen liegen verstreut.

Sie sind noch einmal getötet worden; aber jeder von ihnen, der zerfetzt wurde, hat einen von uns gerettet. Der Zaun ist verwüstet, die Schienen der Feldbahn drüben sind aufgerissen, sie starren hochgebogen in die Luft.

Vor uns liegt jemand. Wir halten an, nur Kropp geht mit dem Verwundeten weiter. Der am Boden ist ein Rekrut.

Wir schneiden vorsichtig die Hose auf. Er stöhnt. Er hat nichts erbrochen, das ist günstig. Sie ist ein einziger Fleischbrei mit Knochensplittern.

Das Gelenk ist getroffen. Dieser Junge wird nie mehr gehen können. Ich wische ihm mit dem befeuchteten Finger über die Schläfe und gebe ihm einen Schluck.

In seine Augen kommt Bewegung. Kat zerfasert zwei Verbandspäckchen so breit wie möglich, damit sie die Wunde decken. Ich suche nach Stoff, um ihn lose darüberzuwickeln.

Wir haben nichts mehr, deshalb schlitze ich dem Verwundeten das Hosenbein weiter auf, um ein Stück seiner Unterhose als Binde zu verwenden.

Aber er trägt keine. Kat hat inzwischen aus den Taschen eines Toten noch Päckchen geholt, die wir vorsichtig an die Wunde schieben.

Wir holen für dich eine Bahre. Alles bisher aber wird nichts sein gegen diese Zeit, bis er stirbt. Jetzt ist er noch betäubt und fühlt nichts.

In einer Stunde wird er ein kreischendes Bündel unerträglicher Schmerzen werden. Die Tage, die er noch leben kann, bedeuten für ihn eine einzige rasende Qual.

Und wem nützt es, ob er sie noch hat oder nicht — Ich nicke. Er ist entschlossen, ich sehe es.

Wir blicken uns um, aber wir sind nicht mehr allein. Vor uns sammelt sich ein Häuflein, aus den Trichtern und Gräbern kommen Köpfe.

Kat schüttelt den Kopf. Unsere Verluste sind geringer, als anzunehmen war: fünf Tote und acht Verwundete. Es war nur ein kurzer Feuerüberfall.

Schweigend trotten wir im Gänsemarsch hintereinander her. Die Verwundeten werden zur Sanitätsstation gebracht.

Es beginnt zu regnen. Nach einer Stunde haben wir unsere Wagen erreicht und klettern hinauf. Jetzt ist mehr Platz als vorher da.

Der Regen wird stärker. Wir breiten Zeltbahnen aus und legen sie auf unsere Köpfe. Das Wasser trommelt darauf nieder.

Die Wagen platschen durch die Löcher, und wir wiegen uns im Halbschlaf hin und her. Zwei Mann vorn im Wagen haben lange gegabelte Stücke bei sich.

Die beiden Leute fangen sie mit ihren gegabelten Stöcken auf und heben sie über uns hinweg. Monoton pendeln die Wagen, monoton sind die Rufe, monoton rinnt der Regen.

Ein Einschlag hallt irgendwo. Es ist beschwerlich, die einzelne Laus zu töten, wenn man Hunderte hat. Die Tiere sind etwas hart, und das ewige Knipsen mit den Fingernägeln wird langweilig.

Tjaden hat deshalb den Deckel einer Schuhputzschachtel mit Draht über einem brennenden Kerzenstumpf befestigt.

In diese kleine Pfanne werden die Läuse einfach hineingeworfen — es knackt, und sie sind erledigt. Haie hat eine besonders feine Art von Läusen: sie haben ein rotes Kreuz auf dem Kopf.

Deshalb behauptet er, sie aus dem Lazarett in Thourhout mitgebracht zu haben, sie seien von einem Oberstabsarzt persönlich.

Er will auch das sich langsam in dem Blechdeckel ansammelnde Fett zum Stiefelschmieren benutzen und brüllte eine halbe Stunde lang vor Lachen über seinen Witz.

Doch heute hat er wenig Erfolg; etwas anderes beschäftigt uns zu sehr. Das Gerücht ist Wahrheit geworden. Gestern ist er erschienen, wir haben seine wohlbekannte Stimme schon gehört.

Er soll zu Hause ein paar junge Rekruten zu kräftig im Sturzacker gehabt haben. Das brach ihm das Genick.

Hier wird er sich wundern. Tjaden erörtert seit Stunden alle Möglichkeiten, wie er ihm antworten will. Kropp und Müller unterhalten sich.

Kropp hat als einziger ein Kochgeschirr voll Linsen erbeutet, wahrscheinlich bei der Pionierküche. Kat interessiert sich für die Frage.

Er kramt in seiner Wachstuchbrieftasche nach einer Fotografie und zeigt sie stolz herum. Müller ist hungrig und gibt sich noch nicht zufrieden.

Er schreckt Haie Westhus aus seinen Verprügelträumen. Es ist zu schwer auf einmal für Haie. Stell dir mal vor, richtige Federbetten mit Sprungmatratzen, Kinners, acht Tage lang würde ich keine Hose wieder anziehen.

Alles schweigt. Das Bild ist zu wunderbar. Schauer laufen uns über die Haut. Kannst dich auch nicht drücken. Man kann auf seinen Zügen lesen, was er denkt.

Er verliebt sich darin. Den ganzen Tag kannst du Spazierengehen. Hier einen Kognak, da einen halben Liter. Mit einem Landjäger will doch jeder gutstehen.

Haie blickt ihn betroffen an und schweigt. Tjaden kennt nur eins. Er möchte ihn wahrscheinlich am liebsten in einen Käfig sperren und jeden Morgen mit einem Knüppel über ihn herfallen.

Er ist der geborene Schulmeister mit seiner Fragerei. Detering ist wortkarg. Aber auf dieses Thema gibt er Antwort.

Er macht sich Sorgen. Dabei haben sie ihm noch zwei Pferde weggeholt. Jeden Tag liest er die Zeitungen, die kommen, ob es in seiner oldenburgischen Ecke auch nicht regnet.

Sie bringen das Heu sonst nicht fort. Er kommt direkt auf unsere Gruppe zu. Tjadens Gesicht wird fleckig.

Dann marschiert er dennoch zu uns heran. Niemand macht Miene, sich zu erheben. Kropp sieht ihm interessiert entgegen.

Er steht jetzt vor uns und wartet. Am liebsten möchte er uns jetzt im Galopp schleifen. Er versucht es abermals und wendet sich nicht mehr an alle, sondern an einen, er hofft, so leichter Antwort zu erhalten.

Kropp ist ihm am nächsten. Ihn beehrt er deshalb. Aber Albert ist sein Freund nicht. Wir haben doch nicht zusammen im Chausseegraben gelegen.

Diese offene Feindseligkeit hat er nicht erwartet. Aber er hütet sich vorläufig; sicher hat ihm jemand den Unsinn von Schüssen in den Rücken vorgeschwätzt.

Tjaden wird auf die Frage nach dem Chausseegraben vor Wut sogar witzig. Tjaden kommt ihm jedoch eilig zuvor.

Du bist ein Sauhund, das bist du! Stehen Sie auf, Knochen zusammen, wenn ein Vorgesetzter mit Ihnen spricht!

Der Kaiser könnte nicht beleidigter sein. Gleichzeitig lüftet er seine Kehrseite. Haie und Tjaden sind ein gewaltiges Torfstechergebrüll.

Kat ist besorgt. Tjaden ist ein Sonntagskind. Für ihn gibt es keine Sorgen. Mit Haie und Leer zieht er ab, damit man ihn nicht in der ersten Aufregung findet.

Müller ist noch immer nicht zu Ende. Er nimmt sich wieder Kropp vor. Kropp ist jetzt satt und deshalb nachgiebiger.

Es kämen höchstens also zwölf Mann zusammen. Von dem ganzen Kram wissen wir nicht mehr allzuviel. Er hat uns auch nichts genutzt.

Wir werden doch wieder auf die Schulbank müssen. Ich halte es für ausgeschlossen. Und wenn du es schon bestehst, was dann?

Student sein ist nicht viel besser. Aber Quatsch bleibt es trotzdem, was sie dir da eintrichtern.

Albert reinigt sich die Nägel mit dem Messer. Wir sind erstaunt über dieses Stutzertum. Aber es ist nur Nachdenklichkeit. Kat und Detering und Haie werden wieder in ihren Beruf gehen, weil sie ihn schon vorher gehabt haben.

Wir haben keinen gehabt. Kropp zuckt die Achseln. Wir sind eigentlich alle ratlos. Was ich an Möglichem sehe, diesen ganzen Betrieb mit Beruf und Studium und Gehalt und so weiter — das kotzt mich an, denn das war ja immer schon da und ist widerlich.

Ich finde nichts — ich finde nichts, Albert. Kropp denkt ebenfalls darüber nach. Ob die sich in der Heimat eigentlich nicht manchmal Sorgen machen deswegen?

Es ist das gemeinsame Schicksal unserer Generation. Er hat recht. Wir sind keine Jugend mehr. Wir wollen die Welt nicht mehr stürmen.

Wir sind Flüchtende. Wir flüchten vor uns. Vor unserem Leben. Die erste Granate, die einschlug, traf in unser Herz.

Wir sind abgeschlossen vom Tätigen, vom Streben, vom Fortschritt. Wir glauben nicht mehr daran; wir glauben an den Krieg.

Die Schreibstube wird lebendig. An der Spitze der Kolonne trabt der dicke Feldwebel. Seine Stiefel glänzen in der Sonne.

Raus mit der Sprache. Er versucht es andersherum. Dann wechseln wir unsern Platz und lagern uns wieder, um Karten zu spielen.

Denn das können wir: Kartenspielen, fluchen und Krieg führen. Nicht viel für zwanzig Jahre — zuviel für zwanzig Jahre.

Es arbeitet in ihm. Immerhin traut er sich in diesem Punkte nicht ganz und kommt uns entgegen. Das sind die Geschosse der Flaks.

Da waren wir gestern. Fünf Tote, acht Verwundete. Bitte abkratzen zu dürfen! Auf Leute wie Sie haben wir hier gerade gewartet.

Dafür findet abends beim Appell eine Vernehmung statt. Die Bettnässergeschichte macht Eindruck. Kropp diktiert er mit einem Augenzwinkern einen Tag Arrest.

Er ist ein vernünftiger Kerl. Mittelarrest ist angenehm. Das Arrestlokal ist ein früherer Hühnerstall; da können beide Besuch empfangen, wir verstehen uns schon darauf, hinzukommen.

Dicker Arrest wäre Keller gewesen. Früher wurden wir auch an einen Baum gebunden, doch das ist jetzt verboten.

Manchmal werden wir schon wie Menschen behandelt. Eine Stunde nachdem Tjaden und Kropp hinter ihren Drahtgittern sitzen, brechen wir zu ihnen auf.

Dann spielen wir bis in die Nacht Skat. Tjaden gewinnt natürlich, das dumme Luder. Wir klettern auf eine Munitionskolonne.

Die Fahrt kostet zwei Zigaretten. Kat hat sich den Ort genau gemerkt. Der Stall gehört einem Regimentsstab.

Der Stall ist hinter der Mauer, nur mit einem Pflock verschlossen. Kat steht unterdessen Schmiere.

Einige Minuten bleibe ich stehen, um die Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen. Dann erkenne ich den Stall. Leise schleiche ich mich heran, taste den Pflock ab, ziehe ihn weg und öffne die Tür.

Also beide — wenn ich schnell bin, klappt es. Mit einem Satz springe ich zu. Eine erwische ich sofort, einen Moment später die zweite.

Wie verrückt haue ich die Köpfe gegen die Wand, um sie zu betäuben. Ich kämpfe erbittert, aber, Donnerwetter, was hat so eine Gans für Kraft!

Da geht auch schon der Lärm los; einer der Hälse hat Luft geschnappt und schnarrt wie eine Weckuhr.

Ein Hund. Ich blicke zur Seite; da schnappt er schon nach meinem Halse. Sofort liege ich still und ziehe vor allem das Kinn an den Kragen.

Es ist eine Dogge. Nach einer Ewigkeit nimmt sie den Kopf zurück und setzt sich neben mich. Doch wenn ich versuche, mich zu bewegen, knurrt sie.

Ich überlege. Zentimeterweise schiebe ich die Hand heran. Immer eine leise Bewegung und ein gefährliches Knurren; Stilliegen und erneuter Versuch.

Als ich den Revolver in der Hand habe, fängt sie an zu zittern. Langsam hole ich Atem und werde ruhiger. Ich bin noch nicht hinüber, da ist die Dogge auch schon wieder munter und springt nach mir.

Rasch lasse ich mich fallen. Zehn Schritt vor mir steht Kat, die Gans im Arm. Sowie er mich sieht, laufen wir.

Endlich können wir verschnaufen. Die Gans ist tot, Kat hat das in einem Moment erledigt. Wir wollen sie gleich braten, damit keiner etwas merkt.

Ich hole Töpfe und Holz aus der Baracke, und wir kriechen in einen kleinen verlassenen Schuppen, den wir für solche Zwecke kennen.

Die einzige Fensterluke wird dicht verhängt. Eine Art Herd ist vorhanden, auf Backsteinen liegt eine eiserne Platte.

Wir zünden ein Feuer an. Kat rupft die Gans und bereitet sie zu. Die Federn legen wir sorgfältig beiseite. Das Artilleriefeuer der Front umsummt unsern Zufluchtsort.

Lichtschein flackert über unsere Gesichter, Schatten tanzen auf der Wand. Manchmal ein dumpfer Krach, dann zittert der Schuppen.

Einmal hören wir gedämpfte Schreie. Flugzeuge surren; das Tacktack von Maschinengewehren wird laut. Aber von uns dringt kein Licht hinaus, das zu sehen wäre.

So sitzen wir uns gegenüber, Kat und ich, zwei Soldaten in abgeschabten Röcken, die eine Gans braten, mitten in der Nacht. Wir sitzen an ihrem Rande, gefährdet und geborgen, über unsere Hände trieft Fett, wir sind uns nahe mit unseren Herzen, und die Stunde ist wie der Raum: überflackert von einem sanften Feuer, gehen die Lichter und Schatten der Empfindungen hin und her.

Es dauert lange, eine Gans zu braten, auch wenn sie jung und fett ist. Wir wechseln uns deshalb ab. Ein herrlicher Duft verbreitet sich allmählich.

Stehen dort nicht Bilder, die er nicht verloren hat, weil er sie nie besessen hat, verwirrend, aber dennoch für ihn vorüber?

Stehen dort nicht seine zwanzig Jahre? Kat steht vor mir, sein riesiger gebückter Schatten fällt über mich wie eine Heimat.

Er spricht leise, er lächelt und geht zum Feuer zurück. Ich schüttele mich. In der Mitte des Raumes leuchtet der braune Braten. Wir holen unsere zusammenklappbaren Gabeln und unsere Taschenmesser heraus und schneiden uns jeder eine Keule ab.

Wir sind Brüder und schieben uns gegenseitig die besten Stücke zu. Hinterher rauche ich eine Zigarette, Kat eine Zigarre.

Es ist noch viel übriggeblieben. Wir schneiden eine Portion ab und wickeln sie sorgfältig in Zeitungspapier. Ich sehe es ein, wir müssen alles mitnehmen.

So machen wir uns auf den Weg zum Hühnerstall, um die beiden zu wecken. Vorher packen wir noch die Federn weg.

Kropp und Tjaden halten uns für eine Fata Morgana. Dann knirschen ihre Gebisse. Tjaden hat einen Flügel mit beiden Händen wie eine Mundharmonika im Munde und kaut.

Wir gehen zu unserer Baracke. Die Umrisse der Baracke kommen in der Dämmerung auf uns zu wie ein schwarzer, guter Schlaf.

Es wird von einer Offensive gemunkelt. Paul's visiting his home highlights the cost of the war on his psyche. The town has not changed since he went off to war; however, he finds that he does "not belong here anymore, it is a foreign world.

His father asks him "stupid and distressing" questions about his war experiences, not understanding "that a man cannot talk of such things.

Indeed, the only person he remains connected to is his dying mother, with whom he shares a tender, yet restrained relationship. The night before he is to return from leave, he stays up with her, exchanging small expressions of love and concern for each other.

He thinks to himself, "Ah! Mother, Mother! How can it be that I must part from you? Here I sit and there you are lying; we have so much to say, and we shall never say it.

Paul feels glad to be reunited with his comrades. Soon after, he volunteers to go on a patrol and kills a man for the first time in hand-to-hand combat.

He watches the man die, in pain for hours. He feels remorse and asks forgiveness from the man's corpse. He is devastated and later confesses to Kat and Albert, who try to comfort him and reassure him that it is only part of the war.

They are then sent on what Paul calls a "good job. During this time, the men are able to adequately feed themselves, unlike the near-starvation conditions in the German trenches.

In addition, the men enjoy themselves while living off the spoils from the village and officers' luxuries from the supply depot such as fine cigars.

While evacuating the villagers enemy civilians , Paul and Albert are taken by surprise by artillery fired at the civilian convoy and wounded by a shell.

On the train back home, Albert takes a turn for the worse and cannot complete the journey, instead being sent off the train to recuperate in a Catholic hospital.

Paul uses a combination of bartering and manipulation to stay by Albert's side. Albert eventually has his leg amputated, while Paul is deemed fit for service and returned to the front.

By now, the war is nearing its end and the German Army is retreating. In despair, Paul watches as his friends fall one by one.

It is the death of Kat that eventually makes Paul careless about living. In the final chapter, he comments that peace is coming soon, but he does not see the future as bright and shining with hope.

Paul feels that he has no aims or goals left in life and that their generation will be different and misunderstood.

In October , Paul is finally killed on a remarkably peaceful day. The situation report from the frontline states a simple phrase: "All quiet on the Western Front.

One of the major themes of the novel is the difficulty of soldiers to revert to civilian life after having experienced extreme combat situations.

Remarque comments in the preface that "[This book] will try simply to tell of a generation of men who, even though they may have escaped its shells, were destroyed by the war.

In addition, the massive loss of life and negligible gains from the fighting are constantly emphasized.

Soldiers' lives are thrown away by their commanding officers who are stationed comfortably away from the front, ignorant of the daily terrors of the front line.

Kropp was in Paul's class at school and is described as the clearest thinker of the group as well as the smallest. Kropp is wounded towards the end of the novel and undergoes a leg amputation.

Both he and Bäumer end up spending time in a Catholic hospital together, Bäumer suffering from shrapnel wounds to the leg and arm. Though Kropp initially plans to commit suicide if he requires an amputation, the book suggests he postponed suicide because of the strength of military camaraderie and a lack of a revolver.

Kropp and Bäumer part ways when Bäumer is recalled to his regiment after recovering. Paul comments that saying farewell was "very hard, but it is something a soldier learns to deal with.

Haie is described as being tall and strong, and a peat -digger by profession. Overall, his size and behavior make him seem older than Paul, yet he is the same age as Paul and his school-friends roughly 19 at the start of the book.

Haie, in addition, has a good sense of humour. Müller is 19 and one of Bäumer's classmates, when he also joins the German army as a volunteer to go to the war.

Carrying his old school books with him to the battlefield, he constantly reminds himself of the importance of learning and education.

Even while under enemy fire, he "mutters propositions in physics". He became interested in Kemmerich's boots and inherits them when Kemmerich dies early in the novel.

He is killed later in the book after being shot point-blank in the stomach with a "light pistol" flare gun. As he was dying "quite conscious and in terrible pain", he gave his boots which he inherited from Kemmerich to Paul.

Kat has the most positive influence on Paul and his comrades on the battlefield. Katczinsky was a cobbler shoemaker in civilian life; he is older than Paul Bäumer and his comrades, about 40 years old, and serves as their leadership figure.

He also represents a literary model highlighting the differences between the younger and older soldiers. While the older men have already had a life of professional and personal experience before the war, Bäumer and the men of his age have had little life experience or time for personal growth.

Kat is also well known for his ability to scavenge nearly any item needed, especially food. At one point he secures four boxes of lobster.

Bäumer describes Kat as possessing a sixth sense. One night, Bäumer along with a group of other soldiers are holed up in a factory with neither rations nor comfortable bedding.

Katczinsky leaves for a short while, returning with straw to put over the bare wires of the beds. Later, to feed the hungry men, Kat brings bread, a bag of horse flesh, a lump of fat, a pinch of salt and a pan in which to cook the food.

Kat is hit by shrapnel at the end of the story, leaving him with a smashed shin. Paul carries him back to camp on his back, only to discover upon their arrival that a stray splinter had hit Kat in the back of the head and killed him on the way.

He is thus the last of Paul's close friends to die in battle. It is Kat's death that eventually makes Bäumer indifferent as to whether he survives the war or not, yet certain that he can face the rest of his life without fear.

I am so alone, and so without hope that I can confront them without fear. One of Bäumer's non-schoolmate friends.

Before the war, Tjaden was a locksmith. Throughout the book, Paul frequently remarks on how much of an eater he is, yet somehow manages to stay as "thin as a rake".

He appears in the sequel, The Road Back. Behaving "in a way that cost [him] nothing," Kantorek is a strong supporter of the war and encourages Bäumer and other students in his class to join the war effort.

0 thoughts on “Nichts neues im westen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *